2026-09-09 Aktuelle Nachrichten aus Deutschland, der Wirtschaft und der Welt.
Die Silhouette markanter Sandsteinfelsen ragt bei hellem Gegenlicht aus einem nebligen Waldgebiet empor.

Daun zu Fuß: 11,2 Kilometer zwischen drei Maaren

Von der Redaktion Beauty in Town; Grundlage ist die Routenbeschreibung von Rheinland-Pfalz Tourismus.

Drei Kraterseen, ein Aussichtsturm und eine alte Sage liegen auf der HeimatSpur Maareglück dicht beieinander. Der 11,2 Kilometer lange Rundwanderweg beginnt in Schalkenmehren und verbindet das Schalkenmehrener Maar, das Weinfelder Maar und das Gemündener Maar – drei der sogenannten blauen Augen der Eifel.

Die Strecke führt an Ufern entlang, steigt zum Maarkreuz und auf den Mäuseberg hinauf und verliert beim Abstieg zum Gemündener Maar wieder an Höhe. Eine offizielle Gehzeit, die Zahl der Höhenmeter und eine Einstufung des Schwierigkeitsgrades nennt die zugrunde liegende Beschreibung nicht.

Die Runde ab Schalkenmehren im Überblick

Routendetail Angabe
Wanderweg HeimatSpur Maareglück
Länge 11,2 Kilometer
Start Schalkenmehren
Streckentyp Rundwanderung
Maare Schalkenmehrener, Weinfelder und Gemündener Maar
Aussichtspunkte Maarkreuz und Dronketurm

Der Verlauf lässt sich in drei landschaftlich unterschiedliche Abschnitte gliedern: die Runde am Schalkenmehrener Maar, die Passage am Weinfelder Maar mit anschließendem Aufstieg und der Abstieg in Richtung Gemündener Maar. Weil es sich um einen Rundweg handelt, ist die Strecke auf eine Rückkehr zum Ausgangsort ausgelegt. Der genaue letzte Abschnitt zurück nach Schalkenmehren wird in der vorliegenden Kurzbeschreibung jedoch nicht näher erläutert.

Am Schalkenmehrener Maar beginnt die Vulkanrunde

Das Schalkenmehrener Maar war ursprünglich ein Doppelmaar. Erhalten geblieben sind der wassergefüllte Maarsee und ein benachbartes Trockenmaar – zwei unterschiedliche Spuren derselben vulkanisch geprägten Landschaft.

Am Ufer wachsen unter anderem Sand-Thymian, Oregano und Waldmeister. Damit liefert bereits der erste Streckenabschnitt mehr als Seeblicke: Die Pflanzenwelt ist unmittelbar am Weg erkennbar, ohne dass dafür ein Abstecher beschrieben wird. Im Sommer wird das Maar außerdem von Badegästen und Wassersportlern genutzt, sodass Wandernde mit einem lebhafteren Uferbereich rechnen können.

Die Route umrundet das Schalkenmehrener Maar Schritt für Schritt. Anschließend erreicht sie das Maarkreuz, von dem sich der Blick über den Kratersee und das Dorf Schalkenmehren öffnet.

Das Weinfelder Maar verbindet Landschaft und Sage

Kurz hinter dem Maarkreuz erscheint zwischen den Bäumen das Weinfelder Maar. Der Weg verläuft dicht am Ufer und rückt das tiefblaue Wasser in den Mittelpunkt dieses Abschnitts.

Mit dem See ist eine alte Überlieferung verbunden: Auf seinem Grund soll ein versunkenes Schloss liegen, das sich bei genauem Hinsehen unter der Wasseroberfläche erkennen lasse. Die Geschichte gehört zur lokalen Sagenwelt; sie ist keine belegte Beschreibung eines Bauwerks im Maar.

Auf dem Kraterrand steht die Weinfelder Kapelle. Sie erinnert an die Bewohner des Dorfes Weinfeld, die der Überlieferung der Routenbeschreibung zufolge im 16. Jahrhundert der Pest zum Opfer fielen. See, Kapelle und Sage liegen damit innerhalb eines zusammenhängenden Wegabschnitts.

Der Dronketurm markiert den höchsten Aussichtspunkt

Von der Kapelle führt die HeimatSpur hinauf zum Dronketurm auf dem Mäuseberg. Seine Aussichtsplattform bietet ein Panorama über die Dauner Maare und die Vulkanlandschaft der Eifel. Die Formulierung „hinauf“ macht zugleich deutlich, dass die Runde nicht vollständig eben verläuft.

Rund um den Turm grasen häufig Ziegen. Eine Hollywoodschaukel dient als Rastplatz mit Aussicht. Von diesem Punkt ist bereits das nächste Ziel zu sehen: das Gemündener Maar inmitten der bewaldeten Landschaft.

Beim Abstieg rückt das Gemündener Maar näher

Nach dem Dronketurm beginnt der Abstieg. Dabei öffnet sich der Blick nach und nach auf das Gemündener Maar, dessen Ufer von Buchen gesäumt wird. Der Wechsel vom weiten Panorama am Turm zum enger gefassten Wald- und Seebild prägt diesen Teil der Wanderung.

Die drei Maare erscheinen auf der Runde deshalb nicht als austauschbare Stationen: Am Schalkenmehrener Maar stehen Doppelmaar und Uferpflanzen im Vordergrund, am Weinfelder Maar Kapelle und Sage, am Gemündener Maar der von Buchen gerahmte Blick während des Abstiegs.

Höhenwechsel und Uferpassagen bestimmen das Gelände

Aus der beschriebenen Streckenfolge ergeben sich mehrere Geländewechsel. Neben längeren Passagen am Wasser gehören ein Aufstieg von der Weinfelder Kapelle zum Mäuseberg und ein anschließender Abstieg zum Gemündener Maar zur Route. Eine belastbare Aussage zu Steigung, Wegoberfläche oder Barrierefreiheit lässt sich aus der Quelle nicht ableiten.

Auch Angaben zu Markierungen, aktuellen Umleitungen oder saisonalen Sperrungen fehlen. Die 11,2 Kilometer sollten daher nicht allein mit einer pauschalen Gehgeschwindigkeit kalkuliert werden: Aussichtspunkte, Uferabschnitte und die Rastmöglichkeit am Dronketurm können die individuelle Dauer beeinflussen.

Diese Angaben sollten vor dem Start geprüft werden

Für die Vorbereitung sind Länge, Ausgangsort und Abfolge der Hauptziele bestätigt. Nicht genannt werden hingegen Gehzeit, Höhenmeter, konkrete Park- oder ÖPNV-Verbindungen sowie Einkehrmöglichkeiten. Wer auf solche Angaben angewiesen ist, sollte den aktuellen Eintrag der HeimatSpur Maareglück im Tourenplaner Rheinland-Pfalz vor der Anreise prüfen.

Das gilt ebenso für den Badebetrieb am Schalkenmehrener Maar: Die Quelle bezeichnet den See im Sommer als beliebtes Ziel für Badegäste und Wassersportler, enthält aber keine Angaben zu Öffnungszeiten, Aufsicht oder aktuellen Zugangsbedingungen.

Quelle: Rhineland-Palatinate Tourism Press Portal

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