2026-10-24 Aktuelle Nachrichten aus Deutschland, der Wirtschaft und der Welt.
Verbranntes Wrack eines Fahrzeugs in einem Waldgebiet nahe der ukrainischen Region

Ukraine-Hilfsgüter nach Feuer in Frankfurt zerstört

Bei einem Feuer in einem Lagergebäude im Frankfurter Stadtteil Dornbusch sind für die Ukraine bestimmte Hilfsgüter zerstört worden. Die Feuerwehr beendete den Einsatz in der Fritz-Tarnow-Straße am Freitag gegen 21 Uhr – rund 19 Stunden nach der ersten Alarmierung. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist noch unklar und wird von der Polizei untersucht.

Brand auf Schulgelände in der Nacht ausgebrochen

Das Feuer brach in der Nacht zu Freitag, 9. Oktober, in einem Gebäude auf einem Schulgelände aus. Gegen 2.30 Uhr alarmierte Brandgeruch die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte bestätigten vor Ort ein Feuer und starke Rauchentwicklung; daraufhin wurden weitere Kräfte angefordert. Im Gebäude hielten sich keine Personen auf.

Die offenen Flammen waren gelöscht, bevor die umfangreichen Nachlöscharbeiten begannen. Über mehrere Stunden räumten die Einsatzkräfte Brandgut aus dem Lager, um Glutnester aufzuspüren und abzulöschen. So sollte verhindert werden, dass sich erneut ein Feuer entwickelt. Einzelne Brandstellen waren schwer erreichbar. Wegen der Brandgase arbeiteten die Kräfte unter Atemschutz und mussten regelmäßig abgelöst werden.

Mehr als 300 Kräfte im Einsatz

Insgesamt waren mehr als 300 Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Frankfurt am Main sowie weiterer Organisationen beteiligt. Unterstützung kam unter anderem von der Feuer- und Rettungsdienstakademie der Frankfurter Feuerwehr, dem Technischen Hilfswerk und den Werkfeuerwehren von Infraserv Höchst und des Flughafens Frankfurt.

Ukraine-Hilfsgüter nach Feuer in Frankfurt zerstört

Andreas Ruhs, Direktionsbereichsleiter Einsatzvorbereitung der Feuerwehr Frankfurt, verwies auf die Zusammenarbeit von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr und Katastrophenschutz. Sie habe dazu beigetragen, den Brand unter Kontrolle zu bringen und die aufwendigen Nachlöscharbeiten zu bewältigen. Auch Ordnungs- und Sicherheitsdezernent Martin-Benedikt Schäfer dankte den Einsatzkräften. Er zeigte sich besonders betroffen, dass die Sachspenden für die Ukraine zerstört wurden; hinter ihnen stünden die Hilfsbereitschaft und das Engagement vieler Menschen.

Warnung wegen Brandgeruchs aufgehoben

Wegen der Geruchsbelästigung durch den Brandrauch verbreitete die Feuerwehr über das Modulare Warnsystem (MoWaS) eine Gefahreninformation, unter anderem über Warn-Apps. Laut Stadt bestand keine Gesundheitsgefahr. Die Warnung wurde bereits am Morgen zurückgenommen. Für die Bevölkerung endete damit die veröffentlichte Warnlage; zu den Ermittlungen oder zum entstandenen Schaden liegen in der Mitteilung keine weiteren Angaben vor.

Die Stadt Frankfurt nennt weder die Art und Menge der zerstörten Hilfsgüter noch eine Schadenshöhe. Auch zur Brandursache gibt es bislang keine Erkenntnisse: Die Polizei ermittelt. Grundlage dieses Berichts ist eine Mitteilung der Stadt Frankfurt.

Quelle: City of Frankfurt Press News

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