In Wiesbaden ist die Sprengung von zwei Weltkriegsbomben erfolgreich und ohne gemeldete Komplikationen abgeschlossen worden. Für den Einsatz mussten Anwohnerinnen und Anwohner in einem Radius von rund 300 Metern vorübergehend evakuiert werden. Etwa ein Dutzend Menschen war davon betroffen.
Zwei 125-Kilogramm-Bomben sicher gesprengt
Bei den Blindgängern handelte es sich jeweils um Bomben mit einem Gewicht von 125 Kilogramm. Der notwendige Sicherheitsbereich wurde eingerichtet, bevor der Kampfmittelräumdienst die Sprengung durchführen konnte. Die Evakuierung war damit eine unmittelbare Sicherheitsmaßnahme, um den Einsatzbereich während der Arbeiten freizuhalten.
Nach Angaben des Pressereferats der Landeshauptstadt Wiesbaden verlief der Einsatz reibungslos. Einsatzkräfte, Verwaltung und Kampfmittelräumdienst arbeiteten gemeinsam an der Absicherung und Durchführung der Maßnahme. Die Stadt betonte damit insbesondere die koordinierte Zusammenarbeit der beteiligten Stellen.
Für die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner bedeutete der Einsatz vor allem eine vorübergehende Abwesenheit aus dem rund 300 Meter großen Sicherheitsradius. Rund ein Dutzend Menschen war nach Angaben der Stadt von der Evakuierung betroffen. Weitere Einzelheiten zu einer Sammelstelle oder zu individuellen Unterstützungsangeboten nennt die Mitteilung nicht.
Feuerwehr, Polizei und THW im Einsatz
Beteiligt waren neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung die Berufsfeuerwehr Wiesbaden sowie die Stadt- und Landespolizei. Unterstützt wurde der Einsatz außerdem von den Freiwilligen Feuerwehren aus Erbenheim, Kastel und Kostheim.

Auch die Informations- und Kommunikationsgruppe, die Logistik-Gruppe, das Technische Hilfswerk Wiesbaden, der Rettungsdienst und weitere Kräfte des Kampfmittelräumdienstes waren vor Ort. Die unterschiedlichen Einheiten übernahmen damit Aufgaben bei Information, Logistik, Absicherung und der eigentlichen Kampfmittelmaßnahme.
Oberbürgermeister Mende dankte den beteiligten Einsatzkräften für ihre professionelle Arbeit und den Bürgerinnen und Bürgern für ihr umsichtiges Verhalten während der Evakuierung. Nach seinen Angaben trug auch das Verhalten der Bevölkerung dazu bei, dass die Sprengung reibungslos durchgeführt werden konnte.
Keine weiteren Einschränkungen genannt
Mit dem erfolgreichen Abschluss der Sprengung ist der im Ausgangstext beschriebene Einsatz beendet. Weitere Sperrungen oder Einschränkungen werden in der Mitteilung nicht genannt. Konkrete Angaben zu einem Zeitpunkt oder zu einem zusätzlichen Einsatzschritt liegen darin ebenfalls nicht vor. Ob daraus für einzelne Straßen oder Bereiche noch gesonderte Informationen folgen, bleibt in der Mitteilung offen.
Die Stadt verweist zugleich auf ihre Informationen zur Notfallvorsorge. Unter wiesbaden.de/notfallvorsorge werden unter anderem Hinweise für Situationen wie Bombenentschärfungen, extreme Wetterlagen oder einen großflächigen Stromausfall gebündelt. Herausgeber der Mitteilung ist das Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen an das zuständige Dezernat oder Amt wenden.
Quelle: State Capital Wiesbaden Press Releases
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Die Angaben zu Sprengung, Evakuierung, Bombengewicht und beteiligten Einsatzkräften wurden mit der Pressemitteilung der Landeshauptstadt Wiesbaden abgeglichen.
- Zwei Bomben mit jeweils 125 Kilogramm genannt
- Evakuierungsradius von rund 300 Metern geprüft
- Betroffene Zahl von etwa einem Dutzend Personen übernommen
- Beteiligte Feuerwehren, Polizei, THW und Rettungsdienst abgeglichen
- Quelle
- Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden
- Umfang
- Wiesbaden
- Aktualisiert
- 2026-09-23 07:32
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